Blechbläser im Musikunterricht zu Gast in der Grundschule Herringhausen

                                                                              

Herr H. Jelonek und Herr J. Schnieder vom Posaunenchor Herringhausen nahmen sich vergangenen Mittwoch zwei Schulstunden Zeit, um den Schülern der Klassen 3 und 4 einiges Interessantes über den Posaunenchor des Ortes und viel Wissenswertes über Blechblasinstrumente nahe zu bringen. Die Kinder erfuhren, dass der Posaunenchor schon seit 126 Jahren besteht und derzeit 20 Mitglieder hat. Er ist Teil der evangelischen Kirche Arenshorst. 1977, 1980 und 1990 waren die Mitglieder sogar in Amerika.

Herr Jelonek und Herr Schnieder hatten Trompete, Posaune, Tuba, Tenorhorn, Flügelhorn und Bariton als Anschauungsinstrumente bereitgestellt. Die Schüler lernten, dass bei Blechblasinstrumenten das Instrument der Verstärker des Tones ist, der eigentliche Ton aber durch den menschlichen Körper erzeugt wird. Auf anschauliche Weise wurde den Kindern gezeigt, wie man ein einfaches Blasinstrument mit Gartenschlauch, Trichter und Mundstück selbst basteln kann. Die Höhe bzw. Tiefe des Tones ist dabei abhängig von der Länge der Strecke, die er im Gartenschlauch zurücklegen muss. Die ersten, frühen Blechblasinstrumente waren auf dieselbe einfache Weise konstruiert, erklärte Herr Jelonek. Erst im 18. Jahrhundert wurden Trompeten mit 3 Ventilen gebaut, so dass ein ganzes Lied gespielt werden konnte.

Das Ausprobieren der verschiedenen Instrumente bildete den Höhepunkt. Jeder Schüler durfte sich sein Lieblingsblechblasinstrument aussuchen und erhielt fachkundige Hilfe bei der Handhabung und Erzeugung von Tönen. Zum Schluss spielte Herr Schnieder noch einige Wunschtitel der Schüler wie „Smoke on the water“ auf der Trompete vor. Am Ende waren sich alle Dritt- und Viertklässler der Grundschule Herringhausen einig: Vielen Dank! Das war super!

 

Zu den Übungsabenden des Posaunenchores Herringhausen sind interessierte Kinder herzlich willkommen. Nähere Infos unter 05471 / 2439 (Jörn Schnieder) oder 05472 / 3447 (Herbert Jelonek)