Neuer Holzzaun als Schulhofbegrenzung an der Herringhausener Grundschule

Der Schulhof bietet den Kinder der Ortschaft eine Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten. Dass dies so ist, wird jedem deutlich, der die Schüler in den Pausen beim Spielen und Toben beobachtet. Bei der naturnahen Gestaltung begrenzen Sträucher und Bäume das Schulhofgelände angrenzend zur Festwiese mit dem Naturlehrpfad. Der alte Holzzaun war sehr abgängig und musste entsorgt werden. Obwohl die Aufsicht durch die Lehrkräfte natürlich gewährleistet ist, war nicht auszuschließen, dass gerade jüngere Schüler möglicherweise unbemerkt im Spiel diese Grenzen ohne Absicht übertreten. Im Schulvorstand waren Eltern und Lehrerteam einstimmig der Meinung, dass eine neue Begrenzung zwingend notwendig sei, obwohl dies rein rechtlich nicht so sein muss. Aufgrund der Planung durch Schulleiter und Hausmeister und nach Rücksprache mit der Ersten Gemeinderätin und dem Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde Bohmte, sagte der Schulträger auf Anfrage von Herrn Brill die Kostenübernahme für das Material zu. Nach Angebotsvergleich und Abholung von 40 Zaunpfosten und 200 lfd. Meter geschnittenen, kesseldruckimprägnierten Holzbrettern war dann am vorletzten Novembersamstag der Tag der Montage. Engagierte Eltern ließen von 8 bis 12 Uhr ihre eigene Arbeit liegen, um mit geeignetem Werkzeug die neue Begrenzung zu setzen. Dass stolze Väter dabei interessierte Söhne mitbrachten, ist wohl verständlich. Eine Kettensäge reichte aus, an Wasserwaagen mangelte es am Ende nicht, schließlich sollte das Werk ja auch kritischen Blicken standhalten. Das erste Team mit Pfahlbohrer und Pfosten arbeitete sich voran, gefolgt vom zweiten, das mit Akkuschraubern die Befestigungen vornahm. Nebenbei fiel so mancher gutgemeinte Spruch, der für eine angenehme Atmosphäre sorgte. Ein tolles Frühstück wurde zubereitet von Elisabeth Mellentin, der Vorsitzenden des Fördervereins, die von ihrer Tochter Stefanie unterstützt wurde. Die belegten Brötchen, saure Gurken und der Kaffee schmeckten so lecker, dass fast nichts übrig blieb. Dafür an dieser Stelle ganz herzlichen Dank ebenso wie den fünf Vätern und der Mutter, die tatkräftig und mit handwerklichem Geschick den Schulleiter und Hausmeister bei der Umsetzung hilfreich unterstützten. Danke auch an den Garten- und Landschaftsbauer, der kostenlos Fahrzeug und Werkzeug in die Aktion einbrachte.